Elektromobile & Scooter
Für wen ein Scooter das richtige Gerät ist
Ein Elektromobil ist kein Rollstuhl-Ersatz. Es setzt voraus, dass Sie ein paar Schritte gehen, sich selbst hinsetzen und die Lenkstange bedienen können. Dafür löst es ein Problem, das ein Rollstuhl nicht löst: Wege von einigen Kilometern, für die das Gehen nicht mehr reicht und ein Rollstuhl zu viel wäre. Der Einkauf, der Weg zum Arzt, die Runde durch den Ort.
Klein und zerlegbar oder groß und geländegängig
Kompakte Modelle lassen sich in wenige Teile zerlegen und in einen Kofferraum heben — gedacht für Menschen, die mit dem Auto zum Zielort fahren und dort fahren wollen. Größere Modelle mit stärkerer Federung und mehr Bodenfreiheit sind für längere Strecken im Freien gebaut, kommen über Bordsteine und schlechte Wege, aber nicht mehr in den Kofferraum. Zwischen diesen Polen liegt die eigentliche Entscheidung.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Wo wird gefahren und wie kommt das Gerät dorthin? Daraus folgt fast alles. Dazu: Wendekreis, wenn es auch in Gebäude soll; Bodenfreiheit, wenn Feldwege dabei sind; Sitzhöhe und Armlehnen, wenn das Einsteigen mühsam ist. Und die Frage nach dem Abstellplatz mit Steckdose — ein Elektromobil, das nicht dort geladen werden kann, wo es steht, wird nicht benutzt.
Ein Hinweis aus der Praxis
Rechnen Sie die Reichweite für den ungünstigsten Tag: kalt, bergig, voll beladen. Herstellerangaben gelten auf ebener Strecke bei mildem Wetter, und im Winter liefert jeder Akku spürbar weniger. Wer knapp plant, steht irgendwann auf halber Strecke.