Restkraftverstärker
Ein Restkraftverstärker unterstützt den Schub am Greifreifen und spart Kraft, ohne dass der Rollstuhl zum Elektrorollstuhl wird. Der Antrieb wird am vorhandenen Rollstuhl montiert.
Hier finden Sie Alber e-motion M25 (auch als DuoDrive), Decon E-Move und Empulse WheelDrive. Dazu gehören die passenden Akkus – Nickel-Metallhydrid und Lithium-Ionen – sowie Ladegeräte.
Prüfen Sie vor der Auswahl, ob Ihr Rollstuhl für den Antrieb geeignet ist (Radgröße, Achse, Nutzergewicht).
Der Unterschied zum Zusatzantrieb
Beide sitzen im Antriebsrad, aber sie haben unterschiedliche Aufgaben. Ein Zusatzantrieb übernimmt Ihre Kraft weitgehend und macht aus dem Rollstuhl eine motorisierte Mobilitätshilfe. Ein Restkraftverstärker verstärkt, was Sie selbst aufbringen: Er misst Ihren Schub und legt einen Anteil dazu. Sie bleiben aktiv in Bewegung, die Schultern werden entlastet, und die eigene Kraft bleibt im Spiel.
Wofür das gut ist
Für Menschen, die selbst fahren können und wollen und dabei mehr Distanz oder Steigung genießen möchten. Für Schultern, die über Jahre viel geleistet haben und geschont werden sollen. Und für Tage, an denen die Kraft schwankt: An guten Tagen fahren Sie fast allein, an anderen Tagen trägt der Motor mehr.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Wie beim Zusatzantrieb zählt zuerst die Freigabe für Ihren Rahmen; halten Sie Hersteller, Modell und Baujahr bereit. Dann das Gewicht der Räder, weil sie für den Transport abgenommen werden. Und die Frage, ob eine Schiebeunterstützung für die Begleitperson gewünscht ist: Manche Modelle bieten eine Fernbedienung, mit der jemand anderes den Stuhl bewegen kann.
Unser Tipp
Die Unterstützungsstufe gehört zum Tag: flach und leicht in der Wohnung, kräftig am Berg. Wählen Sie sie passend zur Strecke, so bleibt die eigene Muskelarbeit im Spiel, für die das Gerät gebaut ist.