Sitzen & Positionierung
Sitzkissen, Polster, Gurte und Anbauteile, mit denen eine Sitzposition über Stunden haltbar bleibt. Wählen Sie unten den Bereich – die Unterkategorien führen Sie zu den einzelnen Artikeln.
Die Bereiche im Überblick
Sitzkissen verteilen den Druck unter dem Becken. Rückensysteme stützen den Rumpf und ersetzen die durchhängende Rückenbespannung. Polster & Armschalen und Fußstützen nehmen Gewicht von Armen und Beinen. Positionierungsgurte und Abduktions- & Keilhalter halten die Position, wo sie sonst wegrutscht. Therapietische & Tabletts geben eine Fläche für Arme und Hände.
Warum die Position wichtiger ist als die Weichheit
Die verbreitete Vorstellung ist: weicher gleich besser. Sie stimmt nicht. Ein zu weiches Kissen lässt das Becken einsinken und kippen, der Rücken folgt, und der Druck verlagert sich auf Stellen, die dafür nicht gemacht sind. Gute Versorgung beginnt beim Becken: Steht es gerade und stabil, sitzt der Rest von allein besser. Weichheit ist danach die Feinabstimmung, nicht der Anfang.
Die Reihenfolge, in der man vorgeht
Erst das Sitzkissen, weil es die Grundlage legt. Dann der Rücken, weil eine durchhängende Bespannung jedes gute Kissen wieder zunichte macht. Dann die Stützen für Arme und Beine. Und zuletzt die Gurte — sie halten eine Position, die vorher stimmen muss. Ein Gurt, der eine schlechte Position fixiert, macht sie nicht besser, sondern dauerhaft.
Ein Hinweis aus der Praxis
Prüfen Sie regelmäßig die Haut an Gesäß, Sitzbeinhöckern und Steißbein. Rötungen, die nach dem Entlasten länger als zwanzig Minuten bleiben, sind das Signal, dass die Versorgung nicht passt — und zwar bevor eine offene Stelle entsteht.