Rampen
Mobilex Einfach faltbare CB-Rampe aus Kohlefaser, mit Tasche, 78 x 82 cm
Schwellenrampe oder Anlegerampe
Eine Schwellenrampe ist ein kurzer Keil für Türschwellen und niedrige Absätze. Sie liegt fest, stört kaum und löst das häufigste Hindernis in Wohnungen. Eine Anlegerampe ist länger, wird bei Bedarf angelegt und überwindet Stufen und Bordsteine — sie ist das Gerät für unterwegs und für den Weg ins Fahrzeug. Klapp- und Teleskoprampen sind Anlegerampen, die sich transportieren lassen.
Die Steigung ist die wichtigste Zahl
Als Faustregel gilt: Für jeden Zentimeter Höhe braucht es etwa zehn Zentimeter Rampenlänge, wenn selbst gefahren wird. Wird geschoben, geht es steiler, aber nicht beliebig. Eine zu kurze Rampe ist nicht unbequem, sondern gefährlich — bergauf schafft man sie nicht, bergab wird man zu schnell. Messen Sie die Höhe genau und rechnen Sie großzügig.
Worauf es sonst ankommt
Die Tragfähigkeit muss Person plus Gerät abdecken, mit Reserve. Die Breite richtet sich nach der Spurweite des Rollstuhls — bei zweiteiligen Rampen nach dem Abstand der Räder, und die muss beim Auffahren getroffen werden. Randleisten verhindern das Abrutschen zur Seite. Und das Eigengewicht entscheidet darüber, ob die Rampe im Alltag tatsächlich mitgenommen wird.
Ein Hinweis aus der Praxis
Üben Sie das Auffahren zuerst mit Begleitung, auch wenn Sie es allein können werden. Der Moment, in dem die Lenkräder auf die Rampe kommen, verlangt Schwung und Zielgenauigkeit zugleich — und beim ersten Mal unterschätzt man beides.