Sportrollstühle
Ein Sportrollstuhl ist auf eine Sportart zugeschnitten – Basketball, Hockey, Tennis, Rennen oder Multisport – und unterscheidet sich im Aufbau deutlich vom Alltagsrollstuhl.
Geführt werden Basketball-, Hockey-, Tennis-, Multisport- und Freizeit-Sportrollstühle sowie Racer von RGK (Allstar A2, Club Sport und Elite) und Wolturnus (Basketballrollstuhl, Rex 350 Hockey, Tennisrollstuhl und Amasis Racer).
Sitzbreite, Sitztiefe, Radsturz und Rahmenhöhe entscheiden über Komfort und Leistung; die Angaben stehen in den Merkmalen der Produkte.
Jede Sportart hat ihren Stuhl
In Ballsportarten zählt die Wendigkeit auf engem Raum: viel Radsturz für seitliche Stabilität, kurzer Radstand, Stützrollen vorn und hinten für sicheren Stand. Auf der Bahn zählen Geradeauslauf und Effizienz: kaum Radsturz, langer Radstand, ein Lenkrad statt zwei. Wer im Verein mehrere Sportarten fährt, wählt entweder einen Kompromiss oder zwei Stühle, beides ist eine bewusste und gute Entscheidung.
Was einen Sportstuhl auszeichnet
Der Sitz liegt tiefer und der Fahrer sitzt fest im Stuhl, oft mit Gurten gesichert, damit Oberkörperbewegung direkt in Fahrbewegung übergeht. Der Rahmen ist starr und steifer als jeder Alltagsrahmen. Der Sportstuhl ist ein Sportgerät, das den Alltagsstuhl ergänzt, und genau dafür ist er gebaut.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Zuerst die Sportart, dann die Klassifizierung und der Rumpfkontrollgrad: Daran hängen Sitzhöhe, Sitzwinkel und die Frage, wie viel Fixierung passt. Der Radsturz ergibt sich aus der Sportart und aus der Hallenbreite, in der Sie spielen. Wer im Verein fährt, spricht vor der Bestellung am besten mit dem Trainer: Die Vorgaben des Verbands zu Radgrößen und Maßen sind maßgeblich.
Unser Tipp
Fahren Sie vor der Bestellung, wenn möglich, den Stuhl eines Mitspielers probe. Zehn Minuten in einem Stuhl mit anderem Radsturz verraten mehr über die Passung als jede Beschreibung, und die Unterschiede zwischen zwei Konfigurationen spürt man sofort.