Duschhocker & Duschstühle
Ein Duschhocker macht aus dem Stehen unter der Dusche ein Sitzen. Das ist der einzelne Handgriff, der die meisten Bäder wieder sicher benutzbar macht — und er kostet wenig.
Duschstühle gehen einen Schritt weiter: Sie haben eine Rückenlehne, oft Armlehnen, manche einen Drehsitz für den Einstieg über den Wannenrand. Geführt werden Aquatec Pico, Dot und Disk on Dot, Pure Isla und Sorrento sowie Modelle von Mobilex, Bischoff & Bischoff und Invacare.
Prüfen Sie Sitzhöhe und Sitzbreite — beide stehen in den Merkmalen — und ob der Hocker in Ihre Duschtasse passt.
Hocker oder Stuhl: Was zu Ihnen passt
Ein Duschhocker hat vier Beine und eine Sitzfläche. Er ist leicht, steht überall und lässt sich nach dem Duschen bequem wegräumen. Ein Duschstuhl hat zusätzlich eine Rückenlehne und oft Armlehnen, die beim längeren Sitzen und beim Aufstehen angenehm Halt geben. Für ein kurzes Duschen im Sitzen genügt der Hocker; wer am Rumpf gern mehr Unterstützung hat, sitzt mit Lehne entspannter.
Was einen ruhigen Stand ausmacht
Rutschfeste Fußkappen sind das wichtigste Bauteil für einen festen Stand. Höhenverstellbare Beine sind üblich; achten Sie darauf, dass sie fest einrasten, dann steht der Hocker auch unter Belastung stabil. Eine Sitzfläche mit Ablauflöchern lässt das Wasser direkt abfließen.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Messen Sie die Breite der Duschtasse oder Kabine an der engsten Stelle. Wählen Sie die maximale Belastbarkeit großzügig. Die Sitzhöhe sollte zum Aufstehen passen, dann gelingt das Aufstehen leicht. Und überlegen Sie, ob der Hocker im Bad stehen bleibt oder täglich weggeräumt wird, denn danach richtet sich das Gewicht.
Unser Tipp
Tauschen Sie die Fußkappen aus, sobald das Profil abgelaufen ist. Sie kosten nur wenige Euro und halten Ihren Duschhocker auch auf nassen Fliesen zuverlässig in Position.