Duschhocker & Duschstühle
Der Unterschied zwischen Hocker und Stuhl
Ein Duschhocker hat vier Beine und eine Sitzfläche, sonst nichts. Er ist leicht, steht überall und lässt sich wegräumen. Ein Duschstuhl hat zusätzlich Rückenlehne und oft Armlehnen — beides zählt, sobald jemand länger sitzt oder sich beim Aufstehen abstützen muss. Für kurzes Duschen im Sitzen reicht der Hocker; wo Rumpfkontrolle fehlt, ist die Lehne kein Zubehör, sondern Bedingung.
Was die Standsicherheit ausmacht
Rutschfeste Fußkappen sind das wichtigste Bauteil und zugleich das, was zuerst verschleißt. Höhenverstellbare Beine sind Standard, aber sie müssen sicher einrasten — ein Bein, das unter Last nachgibt, ist der häufigste Defekt an diesen Geräten. Und die Sitzfläche sollte Ablauflöcher haben, damit sich kein Wasser sammelt.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Breite der Duschtasse oder Kabine, gemessen an der engsten Stelle. Die maximale Belastung, großzügig gewählt. Die Sitzhöhe, die zum Aufstehen passen muss: zu niedrig, und das Aufstehen wird zum Problem, das man gerade lösen wollte. Und ob der Hocker im Bad stehen bleibt oder täglich weggeräumt wird — daran hängt das Gewicht.
Ein Hinweis aus der Praxis
Tauschen Sie die Fußkappen, sobald das Profil abgelaufen ist. Sie kosten wenige Euro, und ein Duschhocker mit glatten Kappen auf nassen Fliesen ist genau das Gegenteil von dem, wofür er angeschafft wurde.