Bewegungstrainer
Aktiv, passiv oder beides
Im passiven Betrieb führt ein Motor die Bewegung — die Gelenke bleiben beweglich, der Kreislauf kommt in Gang, Spastik löst sich oft. Im aktiven Betrieb tritt man selbst, der Motor unterstützt nur bei Bedarf. Gute Geräte wechseln automatisch: Sobald Sie mittreten, nimmt sich der Motor zurück. Genau dieser Wechsel macht das Training über Wochen möglich, auch an schwachen Tagen.
Was regelmäßiges Bewegen bringt
Erhalt der Gelenkbeweglichkeit, Anregung der Durchblutung in den Beinen, Lösen von Spastik und ein Kreislauf, der beim Sitzen sonst absackt. Für viele ist der spürbarste Effekt ein anderer: weniger Schwellungen in Füßen und Unterschenkeln am Abend.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Ob im Sitzen am Tisch oder vom Rollstuhl aus trainiert wird — daraus folgt die Bauhöhe und ob das Gerät unterfahrbar ist. Ob nur die Beine oder auch die Arme trainiert werden sollen. Sicherheitsabschaltung bei Widerstand ist bei Spastik keine Option, sondern Voraussetzung. Und die Fußschalen: Sie müssen den Fuß sicher halten, ohne zu drücken.
Ein Hinweis aus der Praxis
Stellen Sie das Gerät so auf, dass es benutzbar ist, ohne verschoben zu werden. Ein Bewegungstrainer, der vor jedem Gebrauch aus der Ecke geholt werden muss, wird nach zwei Wochen nicht mehr geholt.