Greifhilfen
Warum das mehr ist als Bequemlichkeit
Bücken und Strecken sind die zwei Bewegungen, bei denen im Haushalt am häufigsten das Gleichgewicht verloren geht. Eine Greifhilfe nimmt beide ab. Für Menschen im Rollstuhl kommt hinzu: Was auf den Boden fällt, ist ohne Hilfe schwer zu erreichen — und das passiert täglich.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Länge: kurze Modelle für den Rollstuhl und die Wohnung, lange für Regale und den Garten. Der Greifmechanismus — Zangen greifen fester, Saugnäpfe halten glatte Gegenstände besser. Die Bedienkraft am Griff ist bei eingeschränkter Handkraft entscheidend: Modelle mit Hebelübersetzung brauchen deutlich weniger Druck. Und das Eigengewicht, weil die Hilfe mit ausgestrecktem Arm gehalten wird.
Kleinigkeiten, die zählen
Ein Magnet an der Spitze holt Schlüssel und Schrauben vom Boden. Eine drehbare Greifzange erreicht Gegenstände, die quer liegen. Und eine Aufhängeöse bedeutet, dass die Greifhilfe dort hängt, wo man sie braucht, statt irgendwo zu liegen.
Ein Hinweis aus der Praxis
Zwei Greifhilfen sind praktischer als eine gute. Eine am Bett, eine im Wohnbereich — denn die eine, die man hat, liegt zuverlässig im anderen Raum.