Fußstützen
Warum die Höhe über das Sitzen entscheidet
Sind die Fußstützen zu hoch, werden die Oberschenkel angehoben und das ganze Gewicht liegt auf den Sitzbeinhöckern — die häufigste Ursache für Druckstellen. Sind sie zu tief, hängen die Beine, und der Zug geht in die Kniekehle. Richtig ist es, wenn die Oberschenkel über ihre ganze Länge auf dem Kissen aufliegen und die Füße ohne Anheben aufstehen.
Fest, abschwenkbar oder hochklappbar
Feste Fußstützen sind leicht und stabil, stehen aber beim Transfer im Weg. Abschwenkbare geben den Weg frei und sind bei häufigem Umsetzen praktisch unverzichtbar. Hochklappbare Fußplatten erleichtern das Aufstehen. Höhenverstellbare Ausführungen sind Standard und sollten sich ohne Werkzeug nachstellen lassen.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Unterschenkellänge — vom Kniegelenk bis zur Fußsohle, im Sitzen gemessen — legt die Länge fest. Der Winkel ist bei eingeschränkter Kniebeweglichkeit entscheidend: Wer das Knie nicht auf neunzig Grad beugen kann, braucht hochstellbare Beinstützen. Und die Befestigung muss zum Rahmen passen, hier weichen Hersteller stark voneinander ab.
Ein Hinweis aus der Praxis
Stellen Sie die Fußstützenhöhe nach jedem Wechsel des Sitzkissens neu ein. Ein neues Kissen ändert die Sitzhöhe um mehrere Zentimeter — und die Fußstützen, die vorher stimmten, sind danach zu hoch.