Positionierungsgurte
Was ein Positionierungsgurt tut und was nicht
Er hält eine Position, die vorher stimmt. Er verbessert keine falsche Sitzposition, und er ersetzt keine Sitzversorgung. Wer nach vorn rutscht, hat meist ein Problem mit Sitzwinkel, Kissen oder Fußstützenhöhe — der Gurt behandelt dann das Symptom. Richtig eingesetzt, nach korrekter Einstellung des Sitzes, ist er dagegen das, was Stabilität und Sicherheit ermöglicht.
Beckengurt und Oberkörpergurt
Der Beckengurt ist der wichtigste. Er läuft flach über das Becken, nicht über den Bauch, und in einem Winkel von etwa fünfundvierzig Grad zur Sitzfläche — so hält er das Becken hinten im Stuhl, statt es nach unten zu drücken. Oberkörpergurte und Westen kommen dort dazu, wo die Rumpfkontrolle nicht ausreicht; sie müssen so sitzen, dass die Atmung frei bleibt.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Breite: breitere Gurte verteilen den Druck besser. Der Verschluss muss zur Handfunktion passen — Steckschnallen sind schnell, Magnetverschlüsse leichter zu bedienen, und wo Selbstöffnen verhindert werden soll, gibt es entsprechende Ausführungen. Und die Befestigung am Rahmen muss fest sein, nicht an der Bespannung.
Ein Hinweis aus der Praxis
Ein Gurt, der einschneidet oder Druckstellen hinterlässt, ist falsch angebracht oder zu schmal. Prüfen Sie die Haut unter dem Gurt regelmäßig — besonders bei Menschen, die selbst nicht rückmelden können, wo es drückt.