Drehscheiben
Wofür sie gemacht ist
Für Menschen, die stehen können, aber nicht sicher drehen. Das betrifft häufiger, als man denkt: Nach einer Hüft- oder Knieoperation ist die Drehbewegung oft länger eingeschränkt als das Stehen. Eine Drehscheibe löst genau diesen Teil und macht den Transfer zwischen Bett, Rollstuhl und Auto ohne Schritte möglich.
Stehend oder sitzend
Stehende Drehscheiben nehmen die Füße auf und werden meist mit einer Pflegeperson genutzt, die führt und stützt. Sitzende Drehscheiben liegen auf der Sitzfläche und erleichtern das Drehen im Sitzen — besonders beim Einsteigen ins Auto, wo man mit dem Rücken zuerst hineinkommt und dann die Beine nachzieht.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Tragfähigkeit und die Standfläche — kleine Scheiben sind kompakter, größere sicherer. Ob eine Haltestange gebraucht wird, an der man sich beim Drehen festhält. Und bei sitzenden Scheiben die Höhe: Jeder Zentimeter, den sie aufträgt, verändert die Sitzhöhe im Auto oder im Rollstuhl.
Ein Hinweis aus der Praxis
Auf glattem Boden braucht eine stehende Drehscheibe eine rutschfeste Unterlage, sonst wandert sie beim Drehen mit. Auf Teppich dagegen dreht sie oft schwer — beides prüft man am besten dort, wo sie später täglich genutzt wird.