Drehscheiben
Eine Drehscheibe hilft, sich im Stand oder im Sitzen zu drehen, ohne die Füße zu bewegen. Beim Umsetzen vom Rollstuhl aufs Bett oder auf den Autositz spart das Kraft und Gleichgewicht.
Geführt werden die Disk Drehscheibe und die Trans Dreh- und Übersetzhilfe von Aquatec, Drehkissen (ø 45 und 50 cm), Drehsitzkissen Magic Turn (ø 37 und 44 cm) und die weiche Steh-Drehscheibe (ø 37 cm) von Mobilex sowie die Gateway Transfer- und Umsetzhilfe mit Fußbremse von Rehasense.
Achten Sie auf Durchmesser, Belastbarkeit und rutschfeste Unterseite; die Angaben stehen in den Merkmalen.
Wofür sie gemacht ist
Für Menschen, die gut stehen können und beim Drehen gern Unterstützung haben. Das kommt häufiger vor, als man denkt: Die Drehbewegung ist oft anspruchsvoller als das Stehen, etwa nach einer Hüft- oder Knieoperation. Eine Drehscheibe übernimmt genau diesen Teil und macht den Transfer zwischen Bett, Rollstuhl und Auto ganz ohne Schritte möglich.
Stehend oder sitzend
Stehende Drehscheiben nehmen die Füße auf und werden meist gemeinsam mit einer Begleitperson genutzt, die führt und stützt. Sitzende Drehscheiben liegen auf der Sitzfläche und erleichtern das Drehen im Sitzen, besonders beim Einsteigen ins Auto, wo man mit dem Rücken zuerst hineinkommt und dann die Beine nachzieht.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Achten Sie auf die Tragfähigkeit und die Standfläche: Kleine Scheiben sind kompakter, größere bieten mehr Stand. Überlegen Sie, ob eine Haltestange hilfreich ist, an der man sich beim Drehen festhält. Und bei sitzenden Scheiben ist die Höhe wichtig, denn jeder Zentimeter, den sie aufträgt, verändert die Sitzhöhe im Auto oder im Rollstuhl.
Gut zu wissen
Auf glattem Boden liegt eine stehende Drehscheibe mit einer rutschfesten Unterlage ruhig an ihrem Platz. Auf Teppich läuft die Drehung etwas zäher. Beides probieren Sie am besten dort aus, wo die Drehscheibe später täglich genutzt wird.