Gleitlaken
Mobilex Gleitlaken mit Zugschlaufen zur Positionierungshilfe, 100 x 200 cm
Warum sie so wirksam sind
Ein Mensch im Bett liegt auf Stoff, der auf Stoff liegt — die Reibung ist erheblich. Ein Gleitlaken besteht aus zwei gegeneinander gleitenden Lagen: Die obere bewegt sich mit dem Körper, die untere bleibt liegen. Der Kraftaufwand sinkt dadurch drastisch, und zwar für beide Seiten: Die Pflegeperson zieht weniger, und die liegende Person wird nicht über die Unterlage gezerrt.
Was das für die Haut bedeutet
Beim Verschieben über eine Unterlage entstehen Scherkräfte — die Haut bleibt haften, während das Gewebe darunter mitwandert. Das ist einer der Hauptfaktoren bei der Entstehung von Druckstellen. Ein Gleitlaken beseitigt diese Kräfte weitgehend und ist deshalb nicht nur eine Erleichterung für die Pflege, sondern Teil der Dekubitusprophylaxe.
Bauarten
Schlauchförmige Laken sind rundum geschlossen und gleiten in alle Richtungen — die vielseitigste Form. Flache Laken werden paarweise verwendet. Es gibt Ausführungen mit Griffen für besseren Zugriff und Einweg-Varianten für die Kurzzeitpflege. Waschbare Modelle vertragen in der Regel hohe Temperaturen; die Angabe steht auf dem Etikett.
Ein Hinweis aus der Praxis
Lassen Sie das Gleitlaken nicht dauerhaft unter der liegenden Person. Es gleitet auch dann, wenn es nicht soll — beim Aufrichten des Kopfteils etwa rutscht der Körper mit nach unten. Nach dem Umlagern herausziehen.